Beruf Büroschreiner – oder das Beste von beidem | Schreiner48

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6.5.2019

Beruf Büroschreiner – oder das Beste von beidem

Dank der Hybridstelle Büroschreiner sparen wir hunderte Arbeitsstunden pro Jahr.

Carmen Müller ist die erste Büroschreinerin der Welt. Sie hat ihre Schreinerlehre bei Schreiner48 2015 abgeschlossen und ist zur Zeit in der neu geschaffenen Position im Einsatz. Ihr Arbeitsalltag findet zwischen Bürotisch und Werkbank statt und spart monatlich Dutzende von Arbeitsstunden – alles zu Gunsten von Auftraggebern.

Die Hybridstelle Büroschreiner entstand vor bald zwei Jahren. Sie wird von gelernten Schreinern besetzt, die bereits Büroerfahrung mitbringen oder sich diese aneignen möchten. Ein bis zwei Tage verbringt ein Büroschreiner auf Montage, die restliche Zeit im Büro – oder umgekehrt: So schafft Schreiner48 starke Verbindungen und fundiertes Verständnis zwischen Büro und Werkstatt.

Mit gezielten Fragen Stunden sparen

Ursprünglich war die Stelle Teil eines Trainee-Programms: Es sollten neue Mitarbeitende und junge Schreiner für die Bedürfnisse des Büroteams sensibilisiert werden – und umgekehrt. Die Job-Rotation zeigte schnell Erfolg: Büromitarbeiter lernten bereits am Telefon, die richtigen Fragen zu stellen und erfassten die Aufträge dadurch viel präziser. Dies wiederum erlaubte den Schreinern, ihre Aufträge in der Produktion oder für die Reparatur effizienter vorzubereiten und diese vor Ort zügig zu lösen.

«Die Fragen, die wir am Telefon stellen, sind oft recht banal.», erklärt Büroschreinerin Carmen Müller. «Welcher Name steht auf dem Klingelschild? Was ist genau kaputt?» Denn wenn man auf Reparatur unterwegs sei, ist man froh über detaillierte Informationen. Der Name des Auftraggebers ist nämlich oft nicht der, der auf dem Klingelschild steht  – und wo klingelt man dann? Dank präziser Vorarbeit spart Schreiner48 heute pro Auftrag 3 bis 5 Minuten Arbeitszeit – manchmal sogar mehr. Aufs Jahr gerechnet sind das hunderte von Arbeitsstunden.

«Eigentlich hätten wir die Stelle schon viel früher schaffen sollen», blickt Markus Walser, Schreiner48-Gründer und -Geschäftsführer, selbstkritisch zurück. Einerseits erspare sie dem Kunden teure Arbeitsstunden – andererseits vereinfache sie seinen Mitarbeitenden das Leben: «Als Arbeitgeber und Geschäftsführer bin ich das beiden Parteien schuldig.»


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