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11.6.2019

Fabian: 48er und stolzer Hausrestaurator

Fabian Bucher baute ein fast vierhundert jähriges Haus in nur acht Monaten zu einem einzigartigen Heim für seine Familie um.
Fabian, du hast gerade ein Haus aus dem 17. Jahrhundert umgebaut. Wieso hast du dich dazu entschieden, das selber zu machen?

Das hat sich eigentlich einfach so ergeben (lacht). Im August habe ich mit meiner Frau zusammen ein Haus in Kaltbrunn, einer Gemeinde im Kanton St. Gallen, gekauft. Wobei man dazu sagen muss, dass es ein sehr altes Haus ist – gebaut wurde es im Jahr 1675.

Wie bist du zu diesem Haus gekommen?

Ich bin per Zufall auf das Inserat gestossen. Am Ende hat sich herausgestellt, dass ein Bekannter von mir in diesem Haus seine Kindheit verbracht hat und sein Vater nun das Elternhaus zum Verkauf ausgeschrieben hatte.

Grundsätzlich ist es ein sehr interessantes Haus – allein schon, weil es so alt ist. Ich habe mir sagen lassen, dass das Haus früher einmal als Gerichtsgebäude genutzt worden sei und sogar als Kommandozentrale während dem zweiten Weltkrieg.  

Wie bist du beim Umbau vorgegangen?

Das Haus wurde von den Vorbesitzern über die Jahre – oder Jahrhunderte –  zwar immer wieder renoviert, trotzdem musste man doch vieles neu machen. Deshalb haben wir zuerst einmal das ganze Haus ausgeräumt und überall den alten Boden rausgerissen. Am Ende blieben nur noch einige wenige Wände stehen. Insgesamt haben wir rund 13 Tonnen Baumaterial aus dem dreistöckigen Haus herausgeholt und rund 17 Tonnen wieder verbaut. Dabei habe ich an die 320m2 Boden verlegt, neue Fenster eingebaut und sogar eine Galerie realisiert.

Welche Vorteile brachte dir dein Job bei Schreiner48?

Dank Beziehungen zu unseren Geschäftspartnern und Lieferanten habe ich gewisse Materialien zu einem günstigeren Preis bekommen – das war sicherlich ein Vorteil. Ausserdem lernen wir bei Schreiner48 sehr viel und verfügen über ein grosses Fachwissen – deshalb konnte ich einen Grossteil der Arbeiten selber übernehmen. Grundsätzlich machen wir ja alles ausser Wasser und Strom – und was ich nicht selber bewerkstelligen konnte, um das haben sich meine Freunde gekümmert. Meine langjährige Erfahrung als projektleitender Kundenschreiner bei Schreiner48 hat mir auch bei der Planung extrem geholfen – ich habe rasch erkannt, ob man Dinge ersetzen muss oder ob es auch mit einer Reparatur getan ist.

Wie schafft man es, neben der Arbeit so ein Riesenprojekt zu balancieren?

Am Freitag-Nachmittag habe ich jeweils frei und konnte am Haus weiterarbeiten. Natürlich verbrachte ich auch unzählige Feierabenden und manchmal sogar Nächte mit dem Umbau. Es war eine anstrengende Zeit. Aber jetzt bin ich froh und stolz, dass wir es geschafft haben, in nur acht Monaten, das ganze Haus umzubauen.

Wo bist du auf Schwierigkeiten gestossen?

Zwischendurch hat es natürlich auch mal an der Motivation gefehlt. Es war schon hart , neben der Arbeit als Schreiner den ganzen Umbau zu erledigen – vor allem weil es nicht gerade ein easy Job ist.

Worauf bist du besonders stolz?

Mein persönliches Highlight ist definitiv, dass ich mir ein echtes Männer-/Fan-Zimmer bauen konnte. Der Raum besitzt einen Fernseher und eine kleine Bar mit Kühlschrank. Die Wände habe ich mit Kunstrasen verkleidet –  wie ein Fussballplatz – und die Decke sieht aus wie ein Ice-Hockey-Feld.


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