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Pascal Eichers Maske wurde inspiriert vom Disney-Film «Die Schöne und das Biest».

Die Grufffties mit ihren beeindruckenden Masken und Kostümen – und die Schöne im Käfig.

An der Arbeit: Pascal und seine Vereinskollegen verkaufen Getränke aus dem Barwagen.

Ganz schön gruselig! Ihre Masken haben die Grufffties selbst gebastelt.

4.2.2019

Pascal Eicher: 48er und Fasnächtler

Schon praktisch, so ein Auto voller Werkzeuge – das findet auch Fasnächtler Pascal Eicher.
Pascal, dein Hobby ist die Fasnacht. Wie kam es dazu?

Ich wurde in Luzern geboren – die Leidenschaft für Fastnacht wurde mir also in die Wiege gelegt. Mit 18 bin ich der Guggenmusik beigetreten und habe dort 16 Jahre lang Trompete gespielt. Als ich das erste Mal in die Probe ging, fragte mich jemand, ob ich Trompete spielen möchte – und ich habe einfach ja gesagt, dabei konnte ich das gar nicht. Aber das war egal, es ist die Guggenmusik, da darf es schräg tönen!

Wie sieht deine Fasnacht 2019 aus?

Seit diesem Jahr bin ich nicht mehr bei der Guggenmusik. Jetzt bin ich Mitglied bei den Grufffties (mit drei f!) und Kulturfasnächtler. Im Verein sind wir etwa acht Leute, fast alle waren früher auch in der Guggenmusik, die kenne ich also schon ewig. Und die anderen lerne ich jetzt kennen. Wir tragen selbstgemachte Masken und haben unseren eigenen Wagen, den wir dekorieren und aus dem wir Getränke verkaufen. Unser Thema ist dieses Jahr übrigens «Die Schöne und das Biest». Wir sind die Biester.

Was ist deine Rolle bei den Grufffties?

Ich bin Baumeister beim Wagenbau – als Schreiner natürlich naheliegend. Mit meinem Auto habe ich ja auch immer die nötigen Werkzeuge dabei, das ist schon sehr cool. Im August haben wir mit dem Umbau begonnen und nach vier Monaten war der Wagen fertig. Ich finde, er sieht super aus, stolz bin ich schon darauf. Der Umbau war aber definitiv Teamwork: Jeder hat mit seinen Stärken und auf seine Art dazu beigetragen. Die einen waren einfach Handlanger, die anderen waren Maler und wieder andere haben das Deko-Material organisiert und montiert – alleine ginge so etwas nicht. Im Januar hatte der Wagen Premiere – am Fasnachtsmärt in Brunnen war das.

Wie viel Zeit wendest du für die Fasnacht auf?

Während der Hauptfasnachtszeit schon sehr viel – von Freitag bis Sonntag bin ich da voll eingespannt. Das mag für die einen viel erscheinen, aber für mich stimmts. Fasnacht ist mein Hobby, aber ich verstehe auch, wenn jemand Fasnacht nicht mag. Es gibt auch solche, die Fasnacht einfach als Ausrede zum Trinken brauchen – aber wenn du im Verein bist, musst du deinen Kopf beisammen haben. Wir arbeiten und unterhalten die Leute, da kannst du nicht völlig jenseits sein.

Wie sehen deine Berufskollegen dein Hobby?

Von meinen Schreiner48-Kollegen gibt es einige, die auch in der Fasnacht sind. Aber die kenne ich nicht aus der Szene, jeder ist in einer anderen Region Fasnächtler. Ausserdem tragen einige von uns Masken, dann erkennt man einander sowieso nicht.


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