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«Ich hätte nie gedacht, dass ich in so kurzer Zeit schon so viel lerne.» – Evelin

«Der erste Monat war mega streng. Manchmal bin ich nach Feierabend direkt ins Bett – ich war mich das Stehen nicht gewohnt.» – Adrian

«Im ersten Monat habe ich gelernt, durchzubeissen und weiter zu machen, auch wenn es hart wird.» – Joshua

Adrian, Evelin und Joshua – ein halbes Jahr nach Beginn ihrer Stifti.

28.1.2019

Interview: Unsere drei 1.-Lehrjahr-Stifte

Drei Schreiner48-Lehrlinge erzählen von Herausforderungen, Alltag und Zukunftsplänen.

Gegenwärtig bildet Schreiner48 insgesamt 11 Lehrlinge aus – drei davon sind angehende Schreinerprofis im 1. Lehrjahr. Wie es ihnen nach 6 Monaten in der Lehre geht, erzählen sie gleich selber.

Warum hast du dich für eine Lehre als Schreinerin oder Schreiner entschieden?

Adrian (17 Jahre): Ich habe schon als Kind mit meinem Grossvater Dinge gebaut und in seiner Werkstatt mit Holz hantiert, das hat mir gut gefallen. Dann konnte ich bei Schreiner48 schnuppern und den Beruf kennenlernen. Ich wollte aber noch andere Betriebe kennenlernen und habe bei zweien geschnuppert – aber die waren nicht so cool.

Joshua (16 Jahre): Ich habe nicht genau gewusst, was ich werden wollte. Darum habe ich die Berufe Fabe (Fachperson Betreuung), Werbetechniker, Maurer und Schreiner geschnuppert. Maurer, weil mein Vater Maurer ist und sein eigenes Geschäft hat – doch Maurer war mir zu grob. Das Handwerkliche hat mir schon gefallen und so bin ich auf den Schreinerberuf gekommen.

Evelin (15 Jahre): In der Primarschule ging ich gerne ins Werken. Danach sind wir nach England gezogen und ich machte einen Kurs, wo ich Holz ganz anders kennenlernte – seit dann interessiere ich mich für den Beruf. Als wir wieder in der Schweiz waren, kam ich zu den Bewerbungdays. Die haben mir so gut gefallen, dass ich schnuppern ging. Und dann war ich mir sicher, dass Schreinerin der richtige Beruf für mich ist.

 
Was gefällt dir bei Schreiner48 besonders gut?

Adrian: Dass sehr viel Zeit in unsere Ausbildung investiert wird.

Joshua:  Ja, wir haben auch Kurse auswärts, wo wir das Handwerk nochmals besser lernen. Im letzten Kurs haben wir verschiedene Maschinen kennengelernt und dann Theorie und Praxis verbunden. Jetzt dürfen wir diese Maschinen auch im Alltag benutzen.

Evelin: Mir gefällt, dass auch Lehrlinge etwas zu sagen haben und uns zugehört wird. Ich merke, dass unsere Ausbilder wollen, dass wir gute Schreiner werden.

 

Wie stellst du dir deine Zukunft nach der Lehre vor?

Adrian: Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Aber ich würde gerne einmal selber Möbel herstellen. Solche, in denen man die Natur wirklich noch erkennt – mit Naturholzkanten und ähnlichem, wo man sehen kann, wie der Baum gewachsen ist.

Joshua: Ich möchte nach der Lehre ein paar Jahre arbeiten und dann reisen gehen – nach Südamerika und Australien. Wie lange, weiss ich noch nicht.

Evelin: Ich möchte Kochen und Schreinern irgendwie kombinieren, vielleicht mein eigenes Café eröffnen. Da könnte man Kaffee trinken, essen und die Möbel kaufen, die ich selber geschreinert habe.  

 

David Hauser, Teamleiter der Schreiner48 Academy, ist stolz auf seine 1.-Lehrjahr-Stifte: «Die drei sind eine echt starke Gruppe. Sie haben sich rasch ins Team integriert und ihren Platz gefunden – nicht nur unter den Lernenden, sondern in der Firma allgemein.». Zudem seien die drei sehr reif und setzten Prioritäten, fast schon wie ausgebildete Schreiner: «Es macht echt Spass, mit Adrian, Joshua und Evelin zu arbeiten.»


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