Wer bei Schreiner48 die anspruchsvolle Aufgabe als selbständiger Kundenschreiner antritt, durchläuft als Erstes eine massgeschneiderte Intensivausbildung. Diese vermittelt die nötige Souveränität im Umgang mit komplex wirkenden Offerten, Materialbestellungen, dem direkten Kundenkontakt oder unvorhergesehenen Situationen vor Ort.
Sicherheit im Gepäck statt Angst im Nacken
«Wir investieren enorm viel Zeit in unsere Leute. Das zahlt sich aus», sagt Alex Angerer, zuständig für Führung & Entwicklung des Reparaturservice bei Schreiner48. Das Programm ist dabei so individuell wie die Fachkräfte selbst: Wer beispielsweise ein Profi im Fensterbau ist, vertieft das Wissen gezielt in einem anderen Bereich.
Der Fahrplan: So werden Kundenschreiner «Ready for the Road»
Die Ausbildung ist kein loser Workshop, sondern ein sich entwickelnder Prozess:
- Die ersten 3 Monate sind intensiv. Die neuen Schreiner fahren bei erfahrenen Kollegen mit, schauen über die Schulter und packen unter Aufsicht mit an. An verschiedenen Standorten werden spezifische Fähigkeiten trainiert. Alles wird in einem Ausbildungsprotokoll dokumentiert. Dies dient der gegenseitigen Sicherheit: So wissen sowohl die Geschäftsleitung als auch die Mitarbeitenden jederzeit, welche Handgriffe schon blind sitzen und wo es noch etwas Übung braucht.
- Neben dem Handwerk stehen auch Theorie und die digitale Auftragsbearbeitung im Fokus. Von der Rapportierung bis zur Materialbestellung wird alles geschult, bis die Software zum effizienten Werkzeug wird.
- An zweiwöchigen Sitzungen wird zudem analysiert, wo noch Unterstützung nötig ist und welche Handgriffe bereits reibungslos sitzen.
«Man bekommt das Werkzeug – arbeiten muss man selbst»
Carmelo ist das beste Beispiel für diesen Weg: Noch nicht ganz aus dem Ausbildungsprogramm entlassen, ist er bereits mit dem eigenen Bus auf Touren und darf – aufgrund seines Backgrounds als Ausbildner – auch schon «Götti» für Neuzugänge sein. Er lobt die intensive Ausbildung: «Die Dokumentationen sind top und die Chefs sind immer erreichbar, wenn man eine Frage hat».
Das Geheimnis für einen erfolgreichen Abschluss liegt für ihn in der Eigeninitiative: «Die Firma gibt einem alles mit auf den Weg, was es an Informationen und Tools braucht. Aber man muss sich auch selbst einbringen, nachfragen und recherchieren. Wer sich nur berieseln lassen will, ist am falschen Ort. Wer aber will, bekommt hier die beste Schule, die man sich als Schreiner wünschen kann.»