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16.11.2020

Sondereinsatz mit Tücken: Schreiner48 im Dolder Grand

Man kann so viel planen wie man will – manchmal ist der Wurm drin und dann mag einfach nichts klappen. So wie kürzlich beim Sondereinsatz im Dolder Grand.

Seit über hundert Jahren gehört The Dolder Grand zum vertrauten Bild der Stadt Zürich. Mit bester Sicht auf den See und umringt von grüner Natur, ragt das 5-Sterne-Hotel mit seinen vielen Türmen am Westhang des Adlisberg empor. Bei Einheimischen und Touristen gleichermassen ist das Dolder Grand daher längst Sinnbild für Eleganz und Luxus.

Neben dem Hotelleben

Seit gut drei Jahren ist Schreiner48 zur Stelle, wenn im Dolder Grand eines der vielen Fenstergläser kaputt geht. Hier ist Planung natürlich ein Schlüsselelement: Alleine das Ausmessen sei aufwändig, denn bei einem Hotel sind solche Arbeiten natürlich nur an freistehenden Zimmern möglich. «Als ich vorbeikam, wurde ich durch ein regelrechtes Labyrinth geführt, das neben den Hotelzimmern existiert. So können Handwerker wie wir ungehindert durch das Gebäude gelangen, ohne die Gäste zu stören», erzählt Dave Defago, Teamleiter Zürich Oberland und Goldküste. Bei den Fensterscheiben handelt es sich um Spezialglas, welches die Zimmer optimal vor Lärm und Kälte isoliert und zu guter Letzt natürlich auf Mass bestellt werden muss. Lieferzeit: rund sechs Wochen.

Ein ganz anderes Kaliber

Für den Tag X gab es viel zu organisieren: Der Termin im Hotel musste zwei Wochen im Voraus vereinbart werden, dazu kamen ein Aufgebot von Verkehrskadetten und eine Strassensperrung während der Montage. Um das Fenster auf die richtige Höhe zu heben, stand einer der grössten mobilen Kräne der Schweiz mit rund 72 Tonnen im Einsatz. Dave Defago dazu: «Das Gelände rund um das Dolder ist unterkellert. Es könnte einstürzen, wenn wir den schweren Kran darauf stellen. Darum mussten wir auf die nahegelegene Strasse ausweichen.» Im Normalfall brauchen die Schreiner rund drei Stunden bis sie ihren Auftrag erledigt haben. Nicht so dieses Mal.

Dreimal länger als geplant

«Man kann 100 Mal etwas erfolgreich ausführen und beim 100 und ersten Mal geht dann leider alles schief.» Angefangen habe es mit der Strassensperrung und dass einer der beiden Verkehrskadetten nicht auftauchte. Weiter ging es damit, dass der aufgebotene Kranführer noch ungeübt in der Handhabung des brandneuen Krans war. «Er brauchte drei Stunden, um das Gefährt aufzubauen und richtig zu positionieren, normalerweise ist das in 45 Minuten erledigt», meinte Dave Defago. «Und da das Hotel für diesen Abend eine Veranstaltung geplant hatte, waren sie gar nicht happy, dass wir viel länger brauchten als üblich.» Um 16.45 Uhr – gerade noch mit dem letzten Rest Tageslicht, konnte die Scheibe hoch zum Zimmer gehoben werden. Dort allerdings wartete die nächste böse Überraschung.

Fehler bügeln wir doppelt aus

Eines der beiden gelieferten Fenster verfügte nicht über die richtigen Masse. Das Schreinerteam konnte nur das andere montieren – die Aktion muss somit noch einmal wiederholt werden. Klar ist: In solchen Fällen entstehen für Schreiner48-Kunden keine Mehrkosten. «Wir stehen zu unseren Fehlern», betont Dave Defago. «Ohne Wenn und Aber bringen wir die Sache in Ordnung, darüber hinaus zeigen wir uns für die entstandenen Umstände mit einer individuellen Geste erkenntlich.» Denn: Fehler passieren. Aber wenn was schief geht, stehen wir dafür gerade und machen das Missgeschick doppelt wieder gut. Auch langfristig – denn Schreiner48 bietet auf alle Arbeiten lebenslange Garantie.

 

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