Schreiner als Zweitausbildung | Schreiner48

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25.2.2019

Schreiner als Zweitausbildung

Mit 25 nochmals in die Lehre? Ja klar, fand Dominic Hartmann und begann bei Schreiner48 seine Zweitausbildung.

In weniger als sechs Monaten geht die Schreinerlehre von Dominic Hartmann zu Ende. Der heute 27-jährige ausgebildete Werk-und Zeichnungslehrer erzählt, weshalb er sich vor drei Jahren doch noch für eine Schreinerlehre entschied und wo er seine Zukunft sieht.

Warum hast du dich nach deiner Ausbildung zum Werk- und Zeichnungslehrer für eine Lehre als Schreiner entschieden?

Nach 17 Jahren Schule und Studium kam ich zum Schluss: Jetzt brauche ich etwas Neues. Es war mir alles zu kopflastig. Und nach dem Bachelor dachte ich mir, wenn ich jetzt weitermache, verbringe ich alle Jahre bis zu meiner Pension in der Schule. Ich brauchte einfach einen Wechsel. Eigentlich wollte ich erst ein Praktikum als Schreiner machen, aber das bot Schreiner48 nicht an.

Weshalb hast du dich nicht nach Praktikumsstellen bei anderen Schreinereien umgesehen?

Für mich kam nur Schreiner48 in Frage. Ich hatte hier mit 16 Jahren einen Ferienjob und dabei die Firma kennengelernt. Ich wusste, wie’s läuft und dass ich hier extrem viel profitieren kann. Als Markus mir statt eines Praktikums die Lehrstelle anbot, sagte ich einfach zu. Das war eine Hals-über-Kopf-Entscheidung und damit bin ich ziemlich happy. Am Anfang war es etwas gewöhnungsbedürftig, dass meine Ausbildnerinnen etwa 5 Jahre jünger sind als ich, aber ein Problem war das eigentlich nie.

In weniger als 6 Monaten ist deine Lehre zu Ende. Welchen Rat hast du für angehende Schreiner-Stifte?

Wenn du bei Schreiner48 eine Ausbildung machst, musst du das wirklich wollen. Eine ruhige Kugel schieben liegt hier nicht drin. Es wird viel von einem gefordert, aber man lernt auch viel. Wenn ich mit den anderen Lernenden in der Schule spreche, denke ich manchmal schon: Wow – ihr sitzt nur eure Zeit ab. Da haben wir’s echt gut.

Wie siehst du deine Zukunft?

Darüber habe ich mir noch nicht so viele Gedanken gemacht. Die Schreinerlehre hat mir besser gefallen, als ich erwartet hätte. Man vergisst häufig, dass ein Schreiner nicht nur mit Holz hantiert und Spanplatten zu Möbeln zusammenschraubt. Als Schreiner arbeitet man mit ganz vielen verschiedenen Materialien und teilweise an echt grossen Aufträgen, das finde ich schon sehr spannend. Also werde ich vorerst auf dem Beruf arbeiten. Mein Ziel ist es, etwas Geld zu sparen und dann mit meinem VW Bus auf Reisen zu gehen. Den baue ich als Abschlussarbeit übrigens selbst aus.


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