Aktuelles vom Schreiner-Service aus Zürich Winterthur Aargau


Raphael Gadient zeigt Lorenz, was er beim Ölen beachten sollte

Schleifen, schleifen, schleifen

Die Lehrlinge betreuen die Bewerber und zeigen ihnen wie's geht

Ein selbst hergestelltes Schlüsselbrett

Egal wo man hinschaut: überall schwarze Schreiner48-Shirts

30.9.2019

Bewerbungsdays bei Schreiner48 – wer schaffts zum 48er?

An den Bewerbungsdays von Schreiner48 können potenzielle Schreinerlehrlinge zeigen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind.

Licht flutet in die grosse Werkstatt. Überall wuseln Personen in schwarzen T-Shirts beschäftigt umher: Sie schleifen Holzstücke, geben Anweisungen oder bedienen die Fräsmaschine. Ab und zu blitzen unter dem ganzen Schwarz andere T-Shirt Farben auf – Weiss, Grau, Blau, Rosa. Sie gehören zu den 16 Jugendlichen, die für zwei Tage an den Schreiner48 Bewerbungsdays teilnehmen und letztendlich vielleicht eine Lehrstelle ergattern werden.

Probeaufgaben für die Schreiner auf Probe

Evelin Swoboda, Lehrling im zweiten Jahr, steht an einer Werkbank und bemüht sich gerade, den Maschinenlärm im Hintergrund, zu übertönen. Geduldig erklärt sie den Bewerbern, wie sie die Holzstücke für ein Schneidebrett verleimen sollen. Das ist eine der vielen Aufgaben an den Bewerbungsdays, welche die potenziellen Lehrlinge lösen müssen. Neben dem Schneidebrett stellen sie auch einen Handyständer und ein Schlüsselbrett her, müssen eine schriftliche Prüfung absolvieren und drei verschiedene Knobelaufgaben lösen.

Viel Abwechslung im Schreinerberuf

Helene ist eine der Bewerberinnen. Gemäss den Anweisungen von Evelin leimt sie geschickt die Holzstücke zusammen und klemmt sie anschliessend in die Verleimpresse. Eigentlich hat sie sich zuerst für eine Lehrstelle als Köchin interessiert: «Ich habe aber beim Schnuppern gemerkt, dass das ziemlich eintönig ist. Den ganzen Tag lang kochst du dasselbe Menü. Da ist der Schreinerberuf viel abwechslungsreicher und das gefällt mir richtig gut.» Olivier wiederum erklärt: «Ich wollte schon immer etwas mit Holz machen. Also Schreiner oder Zimmermann. Und da ich für Zimmermann nicht die richtige Postur habe, suche ich eine Schreinerlehre.»

Ein klares Ziel

Josef Gabriel, stellvertretender Teamleiter der Schreiner48 Academy erklärt, weshalb Schreiner48 die Bewerbungsdays durchführt: «Wir bei Schreiner48 verlangen ziemlich viel von unseren Mitarbeitern und Lehrlingen. Da passt längst nicht jeder Bewerber zu uns. An zwei Tagen können wir die Interessenten genau unter die Lupe nehmen. Und sie profitieren natürlich auch, indem sie nochmals den Schreineralltag erleben und für sich entscheiden können, ob der Beruf wirklich der Richtige für sie ist.» 

Die nötigen Mitbringsel fürs Schreinersein

Für das nächste Jahr sind drei Lehrstellen zu vergeben. Es seien einige interessante Kandidaten unter den Bewerbern, so Josef Gabriel. Wer es in die nähere Auswahl schaffen will, sollte einige Eigenschaften mitbringen: gutes Vorstellungsvermögen, eine offene Art, gute Noten und handwerkliches Geschick. «Wenn wir interessiert sind, laden wir den Kandidaten und dessen Eltern zu einem gemeinsamen Gespräch ein. Erst wenn alles passt, folgt der Vertrag», erzählt Josef Gabriel.


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